(c) Epple Immobilien

  • 05.05.2017
  • Volker Lehmkuhl
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Neubau > Bauweise > Hybridbauweise

Hybrid bauen geht auch wohngesund

Hybridbauweise bedeutet die Kombination verschiedener Materialien für die Konstruktion eines Gebäudes. Dabei sollen sich die jeweiligen Vorteile addieren.
Den Begriff "Hybrid" kennen die meisten wahrscheinlich aus dem Autobereich. Hier bedeutet er die Kombination eines Verbrennungsmotors mit einem Elektromotor. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern begegnet einem die Hybridbauweise meistens in der Kombination aus Holz und Beton. Damit sollen die konstruktiven Vorteile des Betons (Tragfähigkeit, Brandschutz, Schallschutz) mit denen des Holzes (Vorfertigung individuell und in Serie, Nachhaltigkeit, Wärmedämmung, Optik) kombiniert werden. Selbstverständlich sollen so auch Kostenvorteile realisiert werden.


Relativ weit fortgeschritten ist das Prinzip bei Fertigdecken, bei denen auf einer sichtbaren Unterseite aus Holz eine Betonschicht aufgebracht wird. Das sieht gut aus und hat hinsichtlich Tragfähigkeit und Schallschutz Vorteile gegenüber reinen Holzdecken. Vor allem lassen sich so sehr große Spannweiten erreichen, sodass Zwischenwände entfallen können. Entweder wird die Decke komplett vorgefertigt oder der Beton wird vor Ort auf die montierte Holzdecke gegossenn. Dann hat man allerdings wieder Feuchtigkeit im Haus und muss einige Wochen warten, bis die Decke ausgetrocknet ist.

Hybridbauweise innen c Epple Immobilien

Auf dieser Innenansicht des NaturWERTHauses sieht man die Kombination von Holz und Beton. (c) Epple Immobliien

Kooperation mit Baufritz

Bei kompletten Häusern ist ein geprüft wohngesundes Beispiel das NaturWERTHaus, das vom süddeutschen Unternehmen Epple Immobilien gemeinsam mit Baufritz angeboten wird. Bei diesen Reihenhäusern werden die Giebel, Decken und Haustrennwände vor Ort aus Beton errichtet. Damit ist das NaturWERTHaus ein preislich erschwingliches Öko-Haus, das vom Sentinel Haus Institut und dem TÜV RHEINLAND eine gute Innenraumluftqualität bescheinigt wird. Es bietet ca. 135 Quadratmeter Wohnfläche, Garten und Carport. Die Messungen der Innenraumluftqualität in den fertiggestellten Gebäuden durch den TÜV RHEINLAND ergeben Werte die sogar unten den Werten liegen, die vom Umweltbundesamt empfohlen werden. Zusätzlich bieten die Häuser, durch ein von BAUFRITZ entwickeltes Konzept, Schutz vor elektromagnetischen Strahlen von außen. Der Strahlungseinfluss auf das Innere des Hauses und seine Bewohner wird nach Angaben des Anbieters um bis zu 96% reduziert. Trotzdem kann danach im Haus noch mit dem Handy telefoniert werden.

Volker Lehmkuhl

Redaktionschef

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