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  • 08.08.2017
  • Peter Bachmann
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Gesünder Bauen > Schadstoffe

Staub auf der Baustelle kann gefährlich sein!

Staub auf der Baustelle ist und war schon immer unangenehm für mich. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich die Risiken von Staub unterschätzt habe. Dies wurde mir kürzlich bei einem Vortrag von Herrn Kluger von der Berufsgenossenschaft Bau sehr deutlich.

Ultrafeine Stäube sind stundenlang in der Luft und gelangen somit direkt in die Bronchien und in die Lunge. Dort lösen diese Stäube zum Teil schwere Schäden aus. Die BG BAU ist zwar in der Hauptsache für die Mitarbeitergesundheit verantwortlich, jedoch sind die Informationen auch für den privaten Bauherren sehr wertvoll: http://www.bgbau.de/gisbau/fachthemen/staub/downloads/Flyer%20Staub_24.01.pdf

Zudem sollte man als privater Auftraggeber sehr genau darauf achten, dass der Handwerker bei Modernisierungsarbeiten nur mit geeigneten Werkzeugen und Absaugung arbeitet. Im Sinne der Handwerkergesundheit, der eigenen Gesundheit und der Sauberkeit in den eigenen vier Wänden. Zum Beispiel arbeiten gute Sanitärfachbetriebe mit einer Staubtür, die das zu renovierende Bad von der restlichen Wohnung sauber abtrennt.

Fegen und saugen ohne HEPA-Filter sollte man wirklich besser bleiben lassen. Das geht natürlich auf der Baustelle nicht mit einem Haushaltsstaubsauger. Der gibt nach kurzer Zeit den Geist auf. Besser ist es, ein entsprechendes Gerät auszuleihen.

Tipps zum staubarmen Arbeiten auf der Baustelle

Hier noch einige Tipps in Anlehnung an die Profis von der BG BAU:

  • Staubintensive Arbeiten wenn möglich im Freien ausführen
  • Staubarme Geräte verwenden, wenn es geht mit Nassverfahren arbeiten, zum Beispiel beim Fliesenschneiden.
  • Bei Staubentwicklung auf der Baustelle gut lüften.
  • Atemschutz tragen, eine FFP2-Maske kostet nur ein paar Euro.
  • Wie gesagt besser saugen statt fegen oder gar mit Druckluft abblasen.

 

Peter Bachmann

Bachmann, Presse und PR

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